Sonntag, 17. Mai 2015

Motivation bleib hier!

Motivations-Post
Inzwischen ist das Semester mit 5 Wochen schon voll im Gange, und meine anfängliche Motivation ist zu meinem Erstaunen immer noch vorhanden. Sie ist zwar nichtmehr ganz so stark, wie zu beginn des Semesters, aber immer noch sehr hoch. Und vor allem ist sie höher, als in meiner ganzen vergangenen Studienzeit. Ist dies ein gutes Zeichen? Ich denke schon. Und wenn nicht, ist mir das auch egal, denn ich habe gute Laune und bin motiviert. Da stört es mich nichtmal, dass ich 3 mal die Woche gegen halb neun schon in der Uni sein muss, und auch erst gegen 18 Uhr Schluss habe. 
Das Schöne an dem ganzen ist, dass ich im Vergleich zu den anderen Semestern endlich das Gefühl habe, etwas zu vernünftig zu schaffen, ohne dass alles auf den letzten Drücker geschieht. Und gerade deshalb, merke ich, was ich mir plötzlich leisten kann, frei zu nehmen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Damit meine ich aber, nen Samstag mal nichts zu machen, und nicht, dass ich Veranstaltungen schwänze.

Teilweise stoße ich mit meiner Motivation aber auf erschrockene Gesichter. Das kann ich den Personen aber auch nicht verübeln, weil wenn ich vor denen stehe und ihnen entschlossen ins Gesicht sage, dass ich das schwerste Fach des Studiengangs mit der besten Note abschließen möchte, und das bei meinem bisherigen Notenspiegel. Aber jedem das seine, denn dieses Ziel motiviert mich, und dass mir die Leute dafür nen Vogel zeigen, motiviert mich noch mehr. Und selbst wenn ich dort dann keine 1.0 schreibe, sondern meinetwegen auch nur eine 2.7, dann habe ich ein Ziel erreicht: Mit einem guten Gefühl an die Sache zu gehen.

Das beste an der ganzen Motivationssache aus meiner Sicht ist jedoch:
Die Motivation ist fast durchgängig seit nun ca 5 Wochen da! Ich weiß nicht wieso, aber ich finde es gut, und damit es so bleibt: „Never change a running system!“
Cheerio

Montag, 27. April 2015

Semester in Sand gesetzt

Es fühlt sich so an, als wäre mein 3. Semester einfach nur für die Tonne gewesen! Dabei habe ich gerade mal 2 Klausuren verhauen, 2 bestanden sowie 3 weitere Prüfungen bestanden. Aber trotzdem bin ich unzufrieden damit. Und das liegt daran, dass die Klausurphase suboptimal verlief. Dass ich die 3 anderen Prüfungen bestanden habe, lag größtenteils an der Unterstützung meiner Freunde, und dass sie noch zur Vorlesungszeit waren. Aber je näher die vorlesungsfreie Zeit rückte, umso schlechter Stand es um meine Laune. Und nach der letzten Vorlesung fing das Tief erst so richtig an.

Vorab ne kleine Entwarnung: Ich bin nicht depressiv, und es mag sich jetzt schlimmer anhören, als es war. Aber so hab ich die Zeit empfunden!
Aber fangen wir vorne an. Zunächst einmal unterscheide ich das Semester durch 3 Phasen: Vorlesungszeit, Klausurphase und komplett frei. Und alles was ich hier jetzt beschreibe, spielt sich in der Klausurphase ab.

Nach der letzten Vorlesung sah ich den kommenden Klausuren nämlich noch etwas entspannt entgegen, denn 2 Wochen bis zur ersten Klausur sind doch ne Menge Zeit. Theoretisch stimmt das, nur praktisch nicht. Zumindest nicht bei mir. Denn alleine kann ich so gut wie nicht lernen. Ich lasse mich zu leicht ablenken, und daher habe ich mich immer mit einem Kommilitonen getroffen. Die beiden früheren Semester hat dies auch gut geklappt, nur dieses mal war der Wurm drin. Ich konnte mich die ganze Zeit über einfach nicht auf das Fach konzentrieren. Und Motivation hatte ich eigentlich auch nicht. Dabei saßen wir von ca 11 bis 18 Uhr täglich zusammen, haben Übungsblätter gerechnet, sind Vorlesungen durchgegangen. Meistens jeder für sich, und bei Fragen hat man versucht sich gegenseitig zu helfen. Da ich in der Zeit aber immer nur sehr wenig geschafft habe, saß ich dann meistens spät am Abend nochmal für 3 Stunden in der Bibliothek, um das aufzuholen, was ich tagsüber nicht geschafft habe. Jetzt denken sich sicherlich einige: "Du und keine Motivation? Also ich hätte keinen Nerv, mich Abends nochmal in die Bib zu quälen!" So gesehen hättet ihr Recht, nur zwischen normalem lernen und meinem "lernen" lag eine Welt. Weiterhin galt die Klausur auch als eine etwas schwerere, wodurch ich dann, als die Klausur vor mir lag, klar war, dass das ne 5.0 wird. Aber man kann sein Glück ja trotzdem versuchen, und hinterher sehen, wo überall die Fehler lagen. Nach der Klausur war meine Laune dann auch dementsprechend schlecht, und nach einem kurzen Gespräch mit meinen Komilitonen bin ich auch gegangen. Und habe meine Wasserfalsche, die ich zur Klausur mit hatte, erstmal quer durch die Stadt geworfen. Aber das nur mal so nebenbei, es tat aber schon gut.

Nun hieß es: Kopf frei kriegen, die zweite Klausur steht an!
Das Wochenende war ich dann kurz in meiner Heimat, habe Freunde und Familie besucht, und dann Sonntag Abend direkt weiter gelernt. Die nächste Klausur war dann schon den Freitag. Eigentlich hätte ich an diesem Freitag sogar 2 Klausuren geschrieben, aber man hat mich dann doch überzeugt, eine der beiden Klausuren zu schieben auf den Wiederholungstermin, was im Nachhinein auch eine gute Entscheidung war, aber dazu komm ich gleich! 
Es stand also die nächste Klausur an, wieder hieß es lernen, und diesmal sogar zu einem Fach, an dem ich halbwegs Interesse hab, welches mir vom behandelten Themenbereich aber nicht ganz so lag. Die Tage verliefen mäßig, wie schon die 2 Wochen zuvor habe ich kaum etwas geschafft, und das ganze durch Nachtschichten wieder aufgearbeitet. Am Abend vor der Klausur hab ich dann auch noch mit einem Freund von einer anderen Uni geredet, der das Fach so ähnlich schon geschrieben hatte, und mir dort nochmal Tipps und Motivation geholt. Am Ende der Klausur hatte ich dann auch ein gutes Gefühl, dass ich locker bestanden haben sollte, aber die Ergebnisse sollten erst am Dienstag kommen. Unerwartet hingegen kam ich zuhause an, und das Ergebnis der ersten Klausur war da, welches wie schon gesagt eine 5.0 war. Aber wie nach der ersten Klausur war ich das Wochenende in der Heimat, hab den Kopf frei bekommen und am Sonntag Abend wieder mit dem Lernen durchgestartet. Der Montag darauf verlief anders, denn da versuchte ich, mal zuhause alleine zu lernen. Und wie ich es mir eigentlich hätte denken könne, lief es komplett schief, und ich habe nichts geschafft. Den Dienstag darauf habe ich dann mit Freunden gelernt, aber dann auch das Ergebnis von Klausur Nr. 2 erhalten: 5.0

Viele können sich jetzt denken, wieso ich meine Klausurphase als misslungen erachte. Denn ab dem Punkt war ich nurnoch am Boden. Den Mittwoch war dann Einsicht zur Klausur, wo ich dann mehr als 2 Stunden warten musste, bis ich dran war. Diese lange Wartezeit hatte ich nicht einberechnet, und nach dem Ergebnis war meine Motivation dann noch wieder zu lernen so gering, dass ich auch am Mittwoch nichtsmehr getan habe. Am Donnerstag lief dann nochmal der Versuch, mit meinen Kommilitonen zu lernen, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich meinen Kopf schon abgeschaltet und war im Modus: "Semester ist verloren, 4/4 Klausuren werde ich neu schreiben dürfen". Denn für die Klausur am Freitag hatte ich ja kaum gelernt, und die noch ausstehende Klausur gehört zu einem Fach, welches ich komplett nicht beherrsche, auch wenn es als einfach gilt. Der Freitag verlief dann überraschend angenehm, denn die Klausur war leichter als gedacht, es kamen Prinzipiell komplett einfache Sachen dran, und vieles worauf sich alle vorbereitet haben, wurde einfach weggelassen. Dementsprechend habe ich dort eine 2.0 geschrieben, womit ich jedoch trotzdem unzufrieden bin, da ich nach langem Umhören keinen gefunden habe, der schlechter war als ich. Aber immerhin habe ich eine Klausur bestanden!

Da die Wiederholungsklausur erst am Ende des Monats März war, und die letzte Klausur am Anfang des Monats, habe ich mir ersteinmal eineinhalb Wochen Pause gegönnt, um einfach abzuschalten. 
Auch hatte ich in der Zeit dann ein Gespräch mit meinem Stiefvater über die Klausurphase, welches mich dann doch ein bisschen aufgebaut hat. Das half meiner Motivation jedoch trotzdem nicht weiter, denn die anstehende Klausur war für mich eine Art Endboss. Ich beherrsche das Fach nicht. Ich verstehe es nichteinmal. Nach der dritten Vorlesung saß ich nurnoch dar, und habe Bahnhof verstanden. Das sind auch sehr gute Vorraussetzungen, um so eine Klausur zu schreiben. Da ich die Zulassung aber nicht verlieren wollte, und es könnte ja das Wunder geschehen, dass ich die Klausur bestehe, habe ich die Klausur mitgeschrieben. Und um mich nicht schlecht zu fühlen habe ich dafür auch halbwegs viel gelernt. Verstanden habe ich trotzdem nichts. Auch wurde ich oft gefragt: "Kann dir das keiner deiner Studien-Kollegen erklären?". Nein! Dies habe ich unter dem Semester versucht. Mehrfach. Aber es hat einfach nicht klick gemacht. Jedoch bin ich mit einer anderen Einstellung in die Klausur gegangen. Sicherlich war es immer noch der Gedanke "Ich fall eh durch!", aber mein Ziel war es nur, die Klausurzulassung zu erhalten, und dem Wunder irgendwie eine Chance zu geben. 
In der Klausur sah es aber nicht viel besser aus. Ich habe aus meiner Sicht einfach irgendwas dort hingeschrieben, was im Ansatz richtig sein könnte. Auch habe ich gerade mal 99/120 Punkte bearbeitet, und 2 Bonuspunkte hatte ein Kommilitone "mit" mir erarbeitet. Dementsprechend war meine Einstellung nach der Klausur dann auch: "Ok, dann versuch ich es in einem Jahr.".
Aber die Bestätigung dafür blieb aus. Wir mussten Gefühlte 3 Jahre auf das Ergebnis warten. Obwohl es nur knapp 3 Wochen waren.

Wir schreiben nun Freitag, den 17. April, 3 Wochen nach der Klausur. Das neue Semester hatte schon begonnen, aber das Ergebnis war noch immer nicht da. In einem gewissen Rhythmus hat man dann Facebook und seine Mails gecheckt, ob da irgendwas zu den Ergebnissen stand. Und nun, an besagtem Freitag, mitten während ich in einem Tutorium saß, kamen die Ergebnisse online. 
"Nungut", dachte ich mir. Da ich eh nicht bestanden habe, wie ich dachte, war ich auch kaum aufgeregt, und überprüfte meinen Notenspiegel, wo das Ergebnis eingetragen sein sollte. Da ich mit einer 5.0 gerechnet habe, habe ich nicht erst nach dem Fach gesucht, sondern direkt nach der Note. Doch ich fand sie nicht. Dann muss ich also doch nach dem Fach suchen, um die richtige Zeile zu erwischen, oder es bei mir noch nicht eingetragen. Dann aber hab ich die entsprechende Zeile gefunden. Aber die Note passte nicht. Da stand, ich hätte eine 3.3 . Dieses Ergebnis war für mich aber surreal, denn ich hatte an eine 5.0 gedacht, und falls das Wunder passiert, eine 4.0, allerhöchstens eine 3.7 . Aber da stand es, eine 3.3 . Das Wunder war also geschehen! Ich habe bestanden. Ich wusste zwar nicht wie, aber es stand dort! Bei der Einsicht zur Klausur hat sich das ganze dann auch bestätigt. Ich verstehe zwar noch immer nicht, wie ich es geschafft habe, aber es ist passiert! 
Immerhin habe ich dann doch "nur" 2 Klausuren versemmelt! Zufrieden bin ich damit zwar nicht, aber durch die letzte Klausur bin ich auch nicht ganz so unglücklich.
Das war dann mal meine Klausurphase, wie ich sie empfunden habe. Ich kann nur hoffen, dass die nächste besser wird, denn dort stehe ich sogar vor einer ganz anderen Gefahr. Dem gefährlichen Drittversuch. Aber das ist ein anderes Thema. Also bis zum nächsten mal! 

Cheerio!

Montag, 20. April 2015

Neue Motivation

Hallöle,
nachdem ich gesagt habe, dass ich nun mehr schreibe, und es dann doch nicht getan hab, muss ich mich nun erstmal entschuldigen. Mein letztes Semester war einfach für die Tonne. Zumindest was meine Laune und Motivation angeht.
Jedoch ist es jetzt so, dass meine Motivation jetzt so gut ist, wie sie im negativen am Ende des letzten Semester war. Liegt es nur an den tollen Frühlingstagen? Ich hoffe nicht! Fakt ist, dass ich nun übermotiviert für die Uni bin, und dort mein bestes geben werde! Dementsprechend werde ich auch hier jetzt (hoffentlich) wieder mehr schreiben. Und falls nicht, dürft ihr mich gerne nerven, dass ich etwas schreiben soll.
Nun aber noch etwas Inhalt:
Die Frage, die ich mir häufig über diesen Blog stelle, ist, worüber ich genau schreiben möchte.
Am Anfang war es gedacht, über mein Unileben zu schreiben. Nun habe ich aber die Erkenntnis, dass sich die Semester vom Gefühl her nicht wirklich verändern.
Meine Intention wird daher bleiben, noch über Sachen zu schreiben, über die ich bisher noch nicht geschrieben habe, wie zum Beispiel meine misslungene Klausurphase, oder Dinge, die mir jetzt erst im Verlauf aufgefallen sind, wie die krassen Motivationsunterschiede zwischen letztem und diesem Semester.
Das soll jetzt aber erstmal gewesen sein. Ich wollte euch nur mal auf dem laufenden halten.
Cheerio

Montag, 19. Januar 2015

Lang ists her...

Ja, ich lebe noch. Das Studium raubt mir nur die Zeit, und Motivation, hier noch etwas zu schreiben. Jedoch ist mein Vorsatz zum neuen Jahr, hier wieder aktiver zu werden.
Der aktuelle Stand ist, dass ich nun auf den Zielgeraden des dritten Semesters bin, und so langsam glaube, zu wissen, was ich in Zukunft tun will.
Zu Beginn habe ich auch mal erwähnt, dass sich viel verändert. Pustekuchen. Es wirkte nur auf den ersten Blick so, da sich für einen selbst vieles verändert hat. Jedoch bin ich nach einiger Zeit in alte Muster gefallen. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich inzwischen so wie früher bin, oder dass es schlecht ist. Ich würde es eher so interpretieren, dass ich dadurch gemerkt habe, dass diese Veränderungen mich nicht zu dem machen, wie ich wirklich bin, sondern es ist eher ein ausprobieren, ob es zu mir passt, und wenn es das nicht tut, nehme ich halt wieder den alten Zustand an.
Was ich mir aber angewöhnt und beibehalten hab, ist, Kassenbons zu sammeln. Als ich diese nun sortieren wollte, da ich sie halt immer "nur" gesammelt habe, ist mir aufgefallen, dass es ja für alles eine Norm in Deutschland und der EU gibt, nur für das Aussehen von Kassenbons nicht. Es war ein richtiger Kampf, das Datum auf den verschiedenen Kassenzetteln zu finden, und da bleibt die Frage, wieso so etwas nicht alles an einer einheitlichen Stelle steht.
Soviel von meinen Gedanken, bis hoffentlich demnächst.
Cheerio

Donnerstag, 22. Mai 2014

Man lernt nie aus!

Ohne richtigen Einstieg gibt es jetzt meine "besonderen" Erlebnisse von Mittwoch.
Ein Kommilitone kommt auf mich zu und fragt, ob ich Lust hätte, mit nach Starbucks zu kommen, da dort ja Happy Hour sei. Und ich war verblüfft! Wir haben einen Starbucks bei uns in der Stadt? Niemals dachte ich und fragte, wo der denn sein soll. In der Innenstadt, auf der Straße vor dem Rathaus. Dort bin ich schon einige male vorbei gelaufen, aber besagter Laden ist mir dort nie aufgefallen. Nur einige andere bekannte Läden. Aber man lernt ja nie aus, also hab ich nach längerer Fragerei gesagt dass ich mitkomme. Und tatsächlich, der Starbucks war da, wo er mir beschrieben wurde zu sein. Also haben wir genüsslich die Happy Hour dort verbracht und uns jeder einen Frappuchino zum halben Preis gegönnt.
Aber das soll es ja für mich an dem Tag noch nicht gewesen sein. Denn auf dem Heimweg bin ich noch fast in ein Beziehungsdrama-Schlägerei-Ding reingeraten. Undzwar stand ich an der Bushaltestelle und habe friedlich und musik-hörend auf meinen Bus gewartet. Vor mir stand eine andere Linie, als plötzlich ein Junge, aggressiv gegen die hintere Busscheibe klopfte, um anscheinend seine Exfreundin herauszubitten. Die beiden hatten wohl etwas zu klären, soll mir ja eigentlich egal sein. Nur gab es daran 2 Haken: Zum einen sah der Junge so aus, als würde er seine Exfreundin jeden Augenblick schlagen, und zum anderen spielte sich das ganze ca. einen Meter vor meiner Nase ab. Mir gingen da natürlich die komischten Szenarios durch den Kopf, hauptsächlich beschäftigte mich aber, was denn sei, wenn er sie wirklich schlägt. Dann hätte ich ja als braver Bürger eingreifen und Zivilcourage zeigen müssen. Aber dann hätte ich bestimmt auch den ein oder anderen Schlag abbekommen. Und all solche Gedanken gingen mir durch den Kopf.
Als dann nach ca. 5 Minuten mein Bus kam, stieg ich sehr erleichtert ein, dass ich irgendwie weg von der Situation gekommen bin, auch wenn die beiden sich immernoch gestritten haben. Zumindest war mir die Angst, eingreifen zu müssen, genommen. Hoffentlich ist es bei den beiden auch nur bei einem lautstarken Streit geblieben.
So, wenn ich wieder sowas spannendes Erlebe hört ihr natürlich von mir.
Cheerio

Donnerstag, 8. Mai 2014

Operation ohne Narkose!?!

Das zweite Semester hat schon lange begonnen, und seither ist eigentlich nicht all zuviel passiert! Naja, außer dass ich erstmal ne Woche in Schottland war, um mit ein paar Freunden andere Freunde, die dort für knapp ein Jahr jetzt waren, zu besuchen. Und bis auf den Flug war die Woche ein voller Erfolg, wir haben einfach so viel Quatsch gemacht und Spaß gehabt! Zum einen haben wir es endlich umgesetzt, Paintball spielen zu gehen. Früher haben wir uns nämlich schon gesagt, dass sobald wir alle 18 sind, gehen wir Paintball spielen. Nunja, dass dies erst 1 1/2 Jahre später stattfand, ist aber auch nicht schlimm, denn es hat einfach riesig Spaß gemacht.
Da man in Schottland Englisch spricht, war es aber auch eine kleine Umstellung, denn so richtig sicher ist man leider nicht, wenn man nur mit dem gebrochenen Englisch aus der Schule ankommt. So nach und nach hat sich das aber gelegt, und wir kamen immer besser zurecht! 
Zum Paintball zu gehen war aber nicht das einzige, was wir so in Schottland gemacht haben. Da wir alle bei den Pfadfindern sind, und 2012 schon mal für 3 Wochen in Schottland wandern waren, sind wir unsere alte Wanderroute "mal eben" abgefahren. Es hat zwar einen ganzen Tag in Anspruch genommen, aber die Erinnerungen und sogar neu geschaffenen Erlebnisse sind unbezahlbar. Alleine dafür hat sich die Reise gelohnt!
Aber die erste Aktion, die wir unternommen haben, war erstmal richtig nett im Hardrock Cafe Edinburgh zu essen. Für mich war es das erste mal, in einem Hardrock Cafe zu essen, es ist zwar recht teuer, aber ich finde, dass es sich lohnt! Zumal man ja auch nicht jeden Abend dort hingeht.
Da wir in unserer Gruppe auch seit August nicht mehr komplett was unternommen haben, und Kinobesuche früher auch gerne gesehen waren, haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch ins Kino zu gehen. Und wie es sich für uns richtig gehört, haben wir auch gleich die VIP-Sitze genommen. Gegen einen kleinen Aufschlag konnten wir auf Ledersitzen, mit extra breiten Armlehnen und extra Fußraum sitzen. Meine Freunde fanden das natürlich sehr cool, ich hätte mich aber auch mit normalen Kinositzen zufrieden gegeben, denn ich fand die Ledersitze etwas unbequem. Aber es war schon ein Erlebnis, "The Amazing Spiderman 2" auf Englisch zu sehen. Wir haben zwar nicht alles zu 100% verstanden, aber dem Film konnten wir trotzdem sehr gut folgen.
Weiterhin haben wir uns "Nerf-Guns" geholt, diese Spielzeugwaffen mit Schaumstoff-Pfeilen, und haben uns in der Wohnung die ein oder andere Schlacht geliefert. Abends haben wir uns dann auch Filme angeschaut, auf Englisch versteht sich, teilweise aber auch auf Deutsch. Da ein Tesco relativ nah war, haben wir auch jeden Tag lecker gekocht, und das Frühstück war auch immer ein Genuss mit Ei und Bacon!
Die Stadt an sich haben wir an einem Tag auch unsicher gemacht, nachdem wir auf "Arthurs Seat" waren, sind wir über die Innenstadt-Passage geschlendert und haben uns bei Starbucks "regeneriert" .
Also die Woche war sehr sehr cool, und ich wette, ich habe einiges vergessen, aber das passiert nun mal.
Durch die Woche habe ich leider auch einige Vorlesungen ausfallen lassen, aber das hat sich inzwischen wieder normalisiert.

Jetzt möchte ich aber noch kurz auf den Titel des Post zu sprechen kommen. Und Vorab: Keine Panik, ich hatte keine OP, ich habe "operiert". Undzwar hatte ich mir im März mal eigenes Nähzeug zugelegt, und habe es jetzt zum ersten Mal benutzt. Denn mein kleiner Plüschhund Sven, den ich schon ewig und 3 Tage habe, hatte eine kleine "Wunde" am Hinterbein, und das musste genäht werden. Und das habe ich auch erfolgreich geschafft, und die Naht ist so gut wie nicht sichtbar, wie auf den Fotos zu sehen! Da es leider keine Narkose für Plüschtiere gibt, musste der arme Sven die OP mit Schmerzen überstehen, aber ich denke, ich habe mich sehr gut geschlagen, und alles ist super verlaufen! Nachwirkungen sind auch nicht zu erwarten.

Das war es dann aber auch erstmal wieder, sobald hier was interessantes passiert, erfahrt ihr es natürlich!
Cheerio!

Dienstag, 18. März 2014

Was mache ich jetzt nach den Klausuren?

Die Klausuren sind um, alles ist bestanden, aber bis die Vorlesungen anfangen dauert es noch. Nur was macht man als Student in dieser "freien" Zeit?
Ich für meine Teil habe mich in der Heimat bei meinem Vater eingenistet, bin aber trotzdem recht viel unterwegs.
Zunächst war das Wochenende nach der Klausur durch Pfadfinder belegt, und direkt im Anschluss ging es mit nem Komilitonen erstmal Wandern. effektiv haben wir (Laut Google Maps) nur 55km geschafft, angefühlt hat es sich aber wie 70-80km.... Aber es war in meinen Augen eine riesige Erfahrung.
Hier mal ein Bild der durchquerten Landschaft!

Das war aber noch nicht alles, so konnte ich am Dienstag danach endlich mal wieder zu einer Gruppenstunder meiner geliebten Pfadfinder und am Mittwoch durfte ich dann noch zu nem anderen Verein.
Donnerstag ging es dann sowohl zu Oma essen, als auch dass ich wieder unterwegs war.
Freitag hab ich dann mit nem Freund in Dortmund den Phönixsee und den Industriepark unsicher gemacht:


Und Abends habe ich noch meine Mutter besucht bevor es Samstag weiter zu meinem Cousin ging und Samstag Abend stand wieder Pfadfinder an. Sonntag war dann etwas entspanner, da hab ich einfach für Freunde gekocht, was ja momentan irgendwie zu meinen Hobbys zählt und den Montag (heute, wo ich das hier schreibe)


Nunja, und was steht jetzt noch alles so an?
Die Woche über nichtmehr so viel, ich möchte eigentlich auch einfach mal entspannen und nichts machen. Einfach nur mal Faulenzen...
Und Donnerstag gehts dann wieder zurück in meine "neue Heimat", abends dann mit ein paar Leuten weggehen, Freitag evtl. Fotos machen gehen, aber das steht alles noch nicht fest... Ihr werdet aber von mir hören!
Cheerio

Freitag, 7. März 2014

Meine erste Klausurphase

So, die ersten Klausuren sind geschrieben und ich bin DURCH, kaputt, K.O. wie auch immer.
Es war ein sehr anstrengender Monat und mein Lerntag sah so aus:
7:30 Aufstehen, duschen, essen, fertig machen, etc.
9:00 Im Lernraum von der Uni erscheinen und mit der Lerngruppe lernen...
12:00/13:00 Ab in die Mensa zum essen!
17:00/18:00 Ab zum Bus und nach Hause!
22:00 Schlafen...
Ihr seht, ziemlich einseitig so ne Klausurphase... Vorrausgesetzt man lernt auch wirklich! ABER es hat sich gelohnt, und ich hatte in den Klausuren nicht allzu große Probleme. Deshalb war es hier im Februar auch übrigens so still! Denn ich wollte mich komplett auf meine Klausuren konzentrieren und brauchte meine "Ruhe".
Generell muss ich sagen, dass meine Angst vor der Klausurphase und den Klausuren größer war als es angemessen war! Denn ICH empfande es dann nicht als so schwer... Es ist zwar schon ein anderes Niveau, aber es ist machbar, wenn man etwas dafür tut, denn über das Semester lernt man, mit dem hohen Uniniveau umzugehen und somit das Schulniveau hinter sich zu lassen
Aber genug davon, denn jetzt habe ich den Rest des März FREI! Und was fang ich damit an? Nichts! Ich werde mit einem Studienkollegen wandern gehen, und das wars, mehr ist nicht geplant, außer Freunde und Familie zu "nerven" , mich vollzufressen und auszuspannen!
Also, viel ist nicht passiert und daher gibts nicht viel zu erzählen... noch nicht!
Cheerio

Freitag, 31. Januar 2014

Der ständige Wandel

Hay Leute,
dies ist dann mal mein erster Post im neuen Jahr, und nunja, meistens nimmt man sich ja viel vor zu ändern, wenn der 1.1 mal wieder überschritten wurde, aber man verändert sich eigentlich ständig. Das ist mir auch ganz stark aufgefallen, seit ich studiere! Gerade in letzter Zeit habe ich Freunden immer wieder berichtet, was sich bei mir so geändert hat, und was mir aufgefallen ist. Und jede Woche sind es andere Dinge. Man kann sagen dass es negativ ist, man kann sagen dass es positiv ist, es kann für manche der Lauf des Lebens sein und andere Ignorieren es. Es gibt also viele Möglichkeiten, damit umzugehen, ich für meinen Teil, begegne einigen Dingen erstmal mit skepsis, aber im Endeffekt seh ich es positiv und freu mich drüber.
So zum Beispiel lief es einen Samstag ab, nachdem ich lernen war, musste ich noch einkaufen fahren, weil ich mal wieder was zu essen brauchte, und selbst kochen wollte, was unter anderem schon eine Veränderung ist, denn vorher habe ich mich nie wirklich fürs kochen begeistern können, und schon garnicht, wenn ich länger als ne halbe Stunde dafür brauche. Ich geh also zu Edeka und kauf so alles ein was ich brauche. Bis hierhin war ja noch alles normal, aber da ich mir zuvor die Tage eh wieder etwas mehr Gedanken gemacht habe, was sich schon verändert hat und was nicht, ist mir mal aufgefallen, dass ich ja vielleicht mal ein Buch lesen könnte. Und wo lauf ich natürlich dann bei Edeka auf dem Weg zur Kasse vorbei? Richtig, an ein paar Büchern, neugierig mal überflogen, was da so ausgelegt war, und da ist mir dann direkt ein Buch ins Auge gesprungen. Aber so schnell bin ich ja nicht zu überzeugen, gerade wenn lesen mal ein Fremdwort war, aber nachdem mich die Zusammenfassung auf der Rückseite überzeugt hat, und mir das Buch mit 10€ Human erschien, dachte ich mir: "Wieso eigentlich nicht?" und ZACK, es lag im Einkaufwagen... Ich habs am selben Abend dann auch noch bis halb in die Nacht gelesen. Als ich meinem Stiefvater dann letztens berichtet habe, dass ich mir ein Buch gekauft habe, war er zunächst Fassungslos: "Bist du dir sicher? So eins aus Papier? Ist bestimmt son Fachmagazin!" Aber nein, es war ein normales Buch und das fand ich dann Abends irgendwie schon komisch, ICH, der nie freiwillig gelesen hat, hat sich ein Buch gekauft! Aber das ist ja nicht die einzige Veränderung, auf die ich jetzt irgendwie stolz bin!
Etwas, was mir sehr stark aufgefallen ist, ist mein Engagement für die Uni bzw zum lernen. Ich habe mich sogar Samstag und Sonntag in nen Lernraum gesetzt, und etwas für die Uni gemacht, dafür bin ich sogar früher aufgestanden. Soetwas wäre früher NIE zu denken gewesen! Aber es hat auch was positives, an diesen Tagen um 8 oder auch 9 Uhr aufzustehen und dann spätestens um 10 mitm lernen anzufangen. Denn wenn man dann schon sieht, was man gegen 14 oder 15 Uhr, wenn man dann mal essen geht, schon geschafft hat, dann ist es ein echt tolles Gefühl.
Aber nicht nur so "spezielle" Dinge haben sich bei mir gewandelt. Neben dem regelmäßigen kochen mit einer Freundin, hat sich generell mein Essverhalten gewandelt. Von unregelmäßig und ungesund zu fast regelmäßig und nichtmehr ganz so ungesund. Was will ich damit sagen? Nunja, früher habe ich, gerade nach dem Abi, dann gegessen, wann ich Lust hatte, und war oftmals auch zu faul zum Essen, hab mir dann erst ein paar Stunden nach dem aufstehen etwas zu essen gemacht, und dann auch nur ein oder zwei Scheiben Toast mit Käse oder Nutella. Inzwischen, bzw war es eigentlich das, was sich als erstes geändert hat, schmeckt mir so labbriges Toastbrot schon garnichtmehr, ich hol mir lieber jede Woche mein Brot vom Bäcker, am liebsten Vollkorn und dann außen auch noch ein paar Körner an der Kruste! Dann beschränkt sich die Auswahl auch nichtmehr nurnoch auf Käse und Nutella, ok es ist nicht soviel hinzugekommen, aber immerhin ist mit Wurst, Ketchup, Butter und Remulade etwas mehr Variation drin als früher. Je nach Laune dann dazu ne Tasse Milch, Kakao oder Tee! Und da ist schon wieder etwas, Tee habe ich früher nur unter Zwang getrunken, wenn ich krank war, nun trinke ich ihn sehr gerne, weil er irgendwie den Eistee und die Cola, die ich früher viel getrunken habe, ersetzt.
Wie ich in einem früheren Blogeintrag aber auch mal erwähnt habe, hat sich auch innerlich etwas verändert, ich fühle mich durch das in einer Wg leben, viel erwachsener, als ich es zu beginn empfand. Was die Uni aber angeht, lerne ich nichtnur am Wochenende, ich gehe auch sogar freiwillig zu Vorträgen, denn man könnte ja irgendetwas spannendes dabei mitbekommen, was einem noch nützlich werden kann.
Weiterhin haben sich aber auch einige meiner Hobbys geändert, manche durch den Umzug zwangsweise, aber manche auch einfach so! Das zocken zum Beispiel!! Früher war ich ein richtiges Spielkind, habe Stunden vorm Rechner und der Konsole gesessen und gespielt, sowohl alleine, als auch mit Freunden, und momentan sieht es halt so aus, dass ich kaum noch die Konsole oder den Rechner zum zocken anmache. Die Konsole läuft vll noch für eine Runde Fifa die Woche, wo ich mich dann auf die Bundesliga einstimme, indem ich die Partie vorher schonmal spiele, und der Rechner wird mehr für Unikram genutzt! Sicher gibt es dann auch mal so "Anfälle", wo ich dann einfach mal Lust aufs spielen bekomme, und wenn ich es mir zeitlich erlauben kann, spiel ich dann auch mal mehrere Stunden am Stück. Dabei kommt es aber auch immer drauf an, ob ich dann mit Freunden spiele, oder ob es dieser Zwang noch von früher ist, wo man viel gespielt hat und dann sozusagen einen kalten Entzug gemacht hat.

So, es gibt wahrscheinlich noch eine Menge, die sich schon bei mir geändert haben, und eine Menge, die sich noch ändern wird, aber das reicht ja eigentlich mal so als "kleiner" Einblick.
Achja, ich trink Kaffee!
Cheerio und 42

Dienstag, 31. Dezember 2013

Mein Jahr 2013

Bald ist es soweit, 2013 verlässt das Haus, und 2014 kommt herein, und das schneller als man denkt. Und  daher gibt es hier mal meinen Rückblick auf 2013 und was ich so alles erlebt habe, denn es ist die wechselreichste Zeit, die ich wohl bisher hatte.
Die ersten 3 Monate hatte ich ja noch Schule und hab nebenbei mal ein bisschen fürs Abi gelernt... Ich hatte zwar Mathe- und Physikleistungskurs sowie Deutsch als 3. und Erdkunde als 4. Abifach, aber wirklich gelernt habe ich nur für Physik. Die Osterferien waren eigentlich für Pfadfinder früher immer gedacht, aber diesmal dachte ich mir: Ne, ich mach Abi, da lass ich sowas dieses Jahr mal lieber... Ob es viel anders gelaufen wäre, wenn ich doch mit Pfadfindern unterwegs gewesen wäre, weiß man nicht. Nunja, dann kamen ja meine 3 Klausuren, zuerst Deutsch, dann Mathe und dann Physik, und die Anspannung war riesig, denn es waren ja DIE Klausuren meiner Schullaufbahn, aber die Anspannung war unberechtigt... Aber dazu komm ich später, denn die Ergebnisse gabs ja erst im Juni. Also es ist April, die Abiklausuren sind geschrieben und nun? Eigentlich sollte man dann ja für die mündliche Prüfung lernen, aber da lernen eh nicht so mein Ding war, hab ich lieber anderes gemacht. Ich hab mich eher um meinen Umzug gekümmert von Mama zu Papa, wo ich ab da dann auch wohnte, mehr oder minder alleine, denn Papa war ja in Finnland am arbeiten. Alles kein Problem, denn ich bin ja 18 und das schlimmste vom Abi ist vorbei. Und wenn man jetzt denkt, dass es ein Fehler war, kann ich sagen, dass es sogar vorteilhaft war. Durch Pfadfinder hab ich eh schon gelernt, Verantwortung zu tragen, auch wenn es nur für ein Wochenende oder ne Woche ist, aber dadurch lernt man und es war ein guter Anfang. Jetzt hieß es dann halt, Timo, du bist komplett auf dich alleingestellt, denn Papa arbeitet ja in Finnland und Mama zieht nach Dortmund. Ok, Zwischen Dortmund und Marl sind zwar nur 40 km, aber bis man dann mal die Strecke zurückgelegt hat, dauert es ja.... Dies hat mir aber für heute sehr stark geholfen und ich konnte mich super in das Wg-Leben und die Selbstorganisation einfinden. Den Mai habe ich auch wie im Fluge vollbracht, nachdem wir die mündliche Prüfung hatten natürlich.... Denn das Abi gabs ja auch noch... und nunja, ich hatte vorher mal ein bisschen rumgerechnet, und wennn ich die mündliche Prüfung gut habe, dann wäre ein 1.9 Abischnitt drin gewesen, und dann kam die Prüfung.... Sie lief gut, sehr gut sogar, dachte ich zumindest. Abends gab es an der Schule dann die Ergebniss: BÄM eine 4. Damit waren meine Hoffnungen erstmal weg. Aber so leicht geb ich natürlich nicht auf! Anfang Juni gab es dann die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen.... Deutsch war eine 3, wie ich vorher aber auch fast jede Klausur hatte, war also alles gut. Dann guck ich was ich in Mathe hab: eine 1... da hab ich mich gefreut, denn ich habe die kompletten 4 1/2 Stunden durchgeschrieben und bin soeben fertig geworden und abgabe ohne Kontrolle. Und dann kam das Highlight mit Physik... Meine Vornote: 2-, also darf ich eine 1- schreiben und bei einer glatten 1 wäre Nachprüfung angesagt.... Und meine Gedanken vorher: Ach, um die obere Grenze muss ich mir keine Gedanken machen, eher um die untere, aber pff, denkste, auf dem Ergebnisszettel stand wirklich Physik : 1-  !!! Ich wäre vor Freude am liebsten bis zum Mond gesprungen. Denn das "Krasseste" war eigentlich die Klausur selbst, dort hatten wir auch 4 1/2 Stunden Zeit, 2 Aufgabengebiete mit jeweils 11 Seiten Aufgaben... und nach 3 Stunden , ja DREI STUNDEN war ich fertig. Und da ich das nicht glauben konnte, war meine erste Frage an den Lehrer: "Herr Lehrer, war das schon alles an Aufgaben?" Denn in Mathe musste ich die Zeit ja vollkommen ausnutzen.... Aber als der Lehrer dann meinte, dass es wirklich alles war, habe ich mir beim Kontrollieren meiner Klausur nochmal eine halbe Stunde genommen und habe dann als zweiter abgegeben... Nunja, und wenn man DANN eine 1- hat, das beste, was man haben "darf" ist das schon geil! Der Juni verlief dann mit alte Wohnung ausräumen, Möbel schleppen, etc. denn am 1.7 mussten wir raus sein. Und dann, am 3.7 war es soweit, es gab Abiturzeugnisse, also ab in den Anzug, morgens zur Kirche und danach in die Aula. Die Vergabe war eher langweilig, denn es war Name aufrufen, nach vorne gehen, Weiße Rose bekommen, Zeugnismappe bekommen, Hand schütteln, nett lächeln, Foto und der nächste bitte. Aber trotzdem ist die Nervösität groß, denn es ist DER GRÖßTE Moment der Schulkarriere, den man haben kann. Und dann war ich dran.... und ich hab mich gewundert, wieso die Ansage bei meinem Namen länger gedauert hat. Es gab ja aber noch Sonderehrungen.... Und dann geh ich nach vorne und mir wird nochmal zusätzlich gratuliert: Ich habe DIE BESTE MATHEKLAUSUR DER STUFE geschrieben. Sowas von UNFASSBAR, vorallem, weil ich effektiv 30 Minuten dafür gelernt habe, bzw ich habe mich mit nem Kollegen getroffen, wir sind einmal alle 5 Themen durchgegangen, wie man was macht einmal mündlich abgeklärt, bei einem Thema ein Beispiel gerechnet und das war es. Und dann soll wirklich ICH die beste Klausur haben... Erzählt mir das bitte nächstes Jahr nochmal, ich kann es nämlich immernoch nicht fassen. Hinterher gab es dann noch Sekt von der Schule und ich hab mit sau vielen Leuten ein Foto gemacht, dann Gruppenbilder, einmal die komplette Prozedur, da kamen mein Vater, meine Mutter und mein Stiefvater leider etwas kurz, aber es war vielleicht auch besser so, denn Mama war so sehr gerührt, was ich mit meinem Abi geleistet habe, dass sie geweint hat, und ich hab fast mitgeweint...
Am nächsten Tag war Abiball angesagt, es war vielleicht nicht wie in den ganzen Filmen, aber er war schön und ganz besonders! Und ich hätte es so sehr bereut, wenn ich nicht dagewesen wäre... Also hier mein Rat an euch: Egal wie sehr ihr dort nicht sein möchtet: Geht hin! Ihr werdet es bereuen. Und auch wenn es nicht so sein soll, aber es wird gelästert, wieso gerade ihre dann nicht da wart! Viel zum Abiball möchte ich hier aber auch nicht erzählen, denn ihr sollt ihn selbst erleben!
Und dann ging Teil 2 des Jahres los: Die Uni.. Dass ich an die RWTH möchte, stand von Beginn an Fest, und jetzt war es soweit: Ich musste mich bewerben... und das hab ich sehr schnell gemacht, fast mit erhalt des Abiturzeugnisses! Und dann hieß es warten, im Internet konnte man auch Verfolgen, ob die Bewerbung eingegangen ist... Und ich habe es verfolgt... und sie ging einfach nicht ein... Also bin ich extra für die Bewerbung am 15. Juli nach Aachen gefahren, nur um meine Bewerbung nochmal abzugeben... Ob es nötig war, weiß ich nicht, aber es hat jedenfalls was gebracht und ich wurde angenommen... Und wann hab ich das erfahren? Natürlich während ich mit den Pfadfindern auf dem Bundeslager in Immernhausen war... Da ich mein Handy nicht wirklich mithatte, hab ich mir das von einem Freund geliehen und mal die Mails gecheckt... und am 31.7 war sie da, DIE EMAIL, die mir Aachen zusichert! Meine Freude? Unbeschreiblich... ich bin quer über den Lagerplatz gerannt, um fast jedem zu erzählen, dass ich angenommen wurde und meine Freude zu teilen. Naja, das Bundeslager war einfach generell geil, und diese Nachricht war die Kirsche auf der Sahnetorte! Und kaum war das BuLa vorbei ging es weiter, denn Papa hat mir ja ein großes Abigeschenk gemacht: 2 Wochen Teneriffa! und das fast direkt im Anschluss an das Bula... es war einfach nur geil, 2 Wochen Sonne und Wärme! Nur ein Problem gab es: Wir sind einen Tag vor Einschreibebeginn losgeflogen und 4 Tage vor Einschreibeschluss wieder in Deutschland angekommen... Also hieß es Sonntag nach Hause und Montag direkt nach Aachen zum Einschreiben... Aber das war alles kein Problem, denn meine beste Freundin hat mich hierbei begleitet, und somit war die Autofahrt und das warten beim Einschreiben nurnoch halb so schlimm! Und als alles geklappt hat hieß es: Ich brauch eine Wohnung.... im September vielleicht etwas spät, aber nunja, so bin ich halt! Immer alles auf den letzten Drücker! Und naja, zu Anfang sah es schlecht aus, doch dann die Story of my Life... In ner Gruppe hat ein Mädchen gepostet, dass sie auch ne Wg sucht oder an ner neugründung interessiert wäre, ich versuch also mein Glück und ja, Montag angeschrieben und noch so dann ein bisschen geschrieben,  Dienstag haben wir uns dann mal getroffen, denn wenn man zusammen lebt, muss es ja auch passen, und Mittwoch haben wir uns eine Wohnung angeguckt... aber noch krasser war dann ja Donnerstag, da haben die Vormieter uns angerufen, und gesagt, dass sie uns wohl zur Nachmiete weiterreichen würden. Wir sind dann Montag also hin um die Nachmietebedingungen zu Unterschreiben und sie wollten uns dann am nächsten Tag weiterreichen... Richtig, sie WOLLTEN, haben es sich aber nochmal anders überlegt und haben uns doch abgesagt... Das Problem: Wir haben nur Unterschrieben, dass wir die Bedingungen für die Nachmiete akzeptieren und nicht, dass wir auch weitergereicht werden... also nochmal neu Wohnung suchen... Nunja, wir haben dann nix mehr zusammen gefunden aber letztendlich haben wir beide ne WG gefunden und wir haben noch sau viel Kontakt! Für mich hat das was von einer Filmreifen Story! Und dann war schon Oktober und ich konnte einziehen und die Uni begann und ja, seither kann ich nichtmehr viel erzählen, das WG-Leben läuft super und die Zeit verfliegt wie nix... Es ist einfach so unglaublich, dass jetzt schon Silvester ist, und ich knapp 3 Monate Uni hinter mir habe.... Aber so ist das nunmal und jetzt ist Silvester und ich geh feiern!
Das war mein Jahresrückblick 2013 und ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr, oder an die Leute die es später lesen ein Frohes Neues Jahr 2014 und Viel Glück und Erfolg für das Jahr!

Samstag, 7. Dezember 2013

Hilfe, ich lebe in einer WG!?!

Ja liebe Leute, gibt wieder mal was von mir zu hören bzw. zu lesen.
Undzwar studiere ich ja voll krass Informatik und alles, aber... wo lebe ich eigentlich? Das ist bei vielen Leuten, die in ne andere Stadt ziehen, eine der größten Fragen... Bei mir gab es 2 bzw. 3 Möglichkeiten! Zum einen ne 1-Zimmer-Wohnung, wo ich dann auf mich alleine gestellt bin , aber auch meine Ruhe habe. Die zweite Möglichkeit, die der ersten aber stark gleicht, ist ein Studentenheim bzw ab ins Studentenwerk. Und Nummer 3 ist ne WG. Und für was habe ich mich entschieden? Naja, viele Leute sind stark am Überlegen, was sie wollen, wie die Preislage aussieht und alles, aber bei mir stand es schon vor dem Studienfach klar! Ich will in eine WG! Wieso aber nur? Naja, alleine wohnen kann ich später immernoch, und das Studentenwerk kam für mich überhaupt nicht in Frage! Für mich war es einfach das Denken: Studenten leben in einer WG. Und zum anderen denke ich mir, es ist eine einzigartige Lebenserfahrung. Knapp 2 Monate sind hier jetzt rum, und ich finde es immernoch toll! Man hat seine Ruhe wenn man sie braucht/will, aber man unterhält sich auch einfach mal kurz "zwischen Tür und Angel". Es hat einfach etwas angenehmes, zu wissen, dass einfach irgendwer in der Bude ist, mit dem man sich einfach über Gott und die Welt unterhalten kann. Und dabei muss man nichtmal das gleiche Fach studieren, oder im gleichen Alter sein.
Ich habe z.B. 2 Mitbewohner, beide sind mehr als 5 Jahre älter als ich, und studieren auch nicht Informatik. Aber trotzdem kommen wir super klar, wenn ich mir etwas zu Essen mache, dann wird immer gefragt, ob irgendwer was mitessen möchte. Oder wenn jemand in der Küche sitzt, setzt man sich einfach dazu und quatscht ein bisschen.
Und genau das würde mir fehlen, wenn ich alleine wohnen würde. Bzw fände ich das alltägliche Leben langweilig, wenn man alleine vor sich hinwohnen würde. Auch wenn man den halben Tag in der Uni hängt, man kann sich Abends einfach kurz austauschen oder zusammen Fußball gucken, etc. Und ein weiterer Vorteil ist der Putzplan, den wir haben :P Zum einen teilt man sich das Putzen, zum anderen ist es aber auch ein Zwang, dass man es macht und nicht schleifen lässt.
Generell merke ich einfach, wieviel selbstständiger ich geworden bin, seitdem ich hier wohne, und dabei hab ich vorher schon gedacht, dass ich krass selbstständig bin. Aber da hab ich mich wohl geirrt :D
Wie dem auch sei, es gibt auch Leute die sagen, alleine wohnen ist besser, weil bla und bla und bla. Ich denke mir auch manchmal: Wie wäre das jetzt, wenn ich alleine wohne? Aber da für mich schon sehr früh feststand, dass ich in ne WG möchte, bin ich einfach umso glücklicher, dass es geklappt hat! Und jeder muss für sich selbst wissen, ob ne WG was für einen ist. Ich zwinge niemandem meine Meinung auf oder so, aber aus meiner Sicht kann ich einem das WG-Leben nur empfehlen. Gerade für die, die sich unsicher sind! Zur Not: geht irgendwo zur Zwischenmiete in eine WG, und wenn die Zeit vorrüber ist, müsst ihr euch ja eh was neues suchen, und vielleicht hat es dann eure Entscheidung vereinfacht und ihr sagt: Ne Wg ist was für mich oder nicht!
Soviel erstmal von mir wieder, ich denke mal, das nächste kommt kurz vor Weihnachten.
Cheerio

Montag, 25. November 2013

Erster Eintrag, Ich und die Uni

Hay Leute,
ich bin son komischer Typ namens Timo, ganze 19 Jahre alt und studiere Informatik.
Nunja, knapp 2 Monate ist es seit der ersten Vorlesung nun her, und was soll ich sagen... Es war kein Fehler zu studieren. Es ist zwar hart, aber es macht auch unheimlich Spaß. Mit einmal fühlt man sich erwachsener als früher. "Warum? Das sagen viele, aber ich kann es mir nicht vorstellen!" Das habe ich früher gedacht... Aber es ist so! Dieses, auf sich alleine gestellt sein, wenn man nix zu essen hat ist man selber Schuld und muss zusehen, wie man den Magen füllt. Man ist komplett für sich selbst verantwortlich, muss sich um ne Wohnung kümmern, dass Essen im Haus ist, dass man Miete usw. überweist und alles. Das einzige, was einen noch jung hält, ist, zumindest in den meisten Fällen, auf dem Portmonee der Eltern zu sitzen, und (noch) nicht selbst zu Arbeiten.
So geht es mir zumindest und so seh ich es. Gerade jetzt lerne ich es auch wertzuschätzen, sich mal bei Mama zu melden. Denn es geht jetzt nichtmehr mal eben zu ihr zu fahren/laufen, wenn es nicht läuft. Zwischen ihr und mir liegen rund 150 km, was entweder 3 Stunden Zugfahrt oder 1,5 Stunden Autofahrt sind. Und gerade dann ruft man gerne mal an, und fragt wie es geht. Es muss ja nicht jeden Tag sein, aber so alle 1-2 Wochen sollte man da schonmal anrufen. Und gerade die Tage, wo man seine Familie sieht, sind schöner als früher, denn früher war es teilweise "Zwang", dadurch dass man mit den Eltern zusammen lebte. Auch mit den "alten" Freunden aus der Schule ist es so, während man sich früher "mal eben" sehen konnte, muss man heutzutage planen, gerade wenn man verstreut studiert. Das erschwert alles noch mehr, aber es ist machbar! Deshalb hier einmal ein Tipp: Auch wenn ihr neue Freunde habt, vergesst eure alten nicht, das kann später vll. noch nützlich sein! Bei mir sieht es leider so aus, dass fast alle in der Heimat bleiben konnten, nur ich hab mir ne entfernte Uni ausgesucht. Aber umso schöner ist es dann, in die Heimat zu fahren, und was zu unternehmen, auch wenn es Terminlich nicht ganz so hinhaut, wie erwünscht!
Aber zurück zur Uni. Es ist schon komisch, auf der einen Seite einen Stundenplan zu haben, aber irgendwie auch nicht. Es ist nicht so wie in der Schule, man muss um 8 Uhr da sein und ist um 4 Uhr fertig und MUSS überall erscheinen. Zunächst: Vorlesungen sind freiwillig, auch wenn ich jetzt schreibe, ich muss dahin, ist es mehr mein innerer Zwang, überall hinzugehen. Also Montags und Donnerstags hab ich um 8 Uhr ne Vorlesung, Mittwochs und Freitags um 10 Uhr und Dienstag ist der beste Tag, denn da gehts erst um 4 Uhr los. Und dann ist das auch nicht so mit, man hat Zwischendurch vielleicht mal eine Einheit keine Vorlesung/ ein Stundenblock fällt aus, sondern ich darf Montags um 10 wieder nach Hause und muss erst um 4 zurück zur Uni. Aber die Zeit dazwischen ist brav aufgeteilt auf: Wohnung putzen, essen, lernen und entspannen.Weil an der Uni sollte man auch seine freie Zeit nutzen. Und effektiv müsste ich eigentlich nur 2 mal die Woche zur Uni, einmal zu einem "Tutorium" um einen Minitest zu schreiben, da dieser für die Klausurzulassung wichtig ist, und zum anderen muss ich das "Mentoring" besuchen. Ansonsten ist der Rest freiwillig, wobei es zu raten ist, überall hinzugehen. Denn selbst wenn ihr alles könnt, was gerade drankommt, lohnt es sich trotzdem, einfach in ner Vorlesung zu sitzen und sich zu berieseln lassen.
So und neben meinen ganzen Tipps gibt es ja auch das Leben neben der Uni mit Party, Disco und allem.
Was man da über das Studentenleben sagt, stimmt schon, aber nur Ansatzweise, man geht schon öfter feiern als sonst, ich zumindest, aber nicht so extrem, dass man jeden Tag ausnüchtern muss oder so. Trotzdem sind die Party mega geil, und man lernt immer irgendwo wen neues kennen.
Mit diesen Worten, bis zum nächsten Eintrag,  cheerio